Wir sind da – so gut es geht

Die Corona-Infektionszahlen sind noch immer in einer Höhe, die eine Verlängerung des Lockdowns bis weiterhin mindestens 18. April 2021 nötig macht. Nach wie vor gilt es, Kontakte möglichst zu vermeiden und gleichzeitig bei Begegnungen die größtmöglichen Vorsichtsmaßnahmen zum Infektionsschutz verantwortungsvoll umzusetzen. So haben wir es als Kirchengemeinde in den letzten Wochen und Monaten gelebt und werden dies auch weiterhin tun.

Hierzu haben wir im Presbyterium bereits Ende Oktober einstimmig einen Beschluss gefasst, den wir hier mit der dazu gehörenden  Begründung veröffentlichen – als Wegweiser für alle, die in unserer Gemeinde unterwegs sein möchten.

„Das Presbyterium beschließt, Veranstaltungen der Kirchengemeinde so weit stattfinden zu lassen, wie es die für uns jeweils gültige Fassung der Coronaschutzverordnung von Bund, Land, Kommune und Kirche erlaubt. Die jeweilige Anlage der Hygieneverordnung ist für die Durchführung der Veranstaltung gruppenspezifisch bindend. Den Gruppenleitenden steht es frei, sich gegen die Durchführung einer Veranstaltung zu entscheiden, wenn diese strukturell oder inhaltlich unter den gegeben Bedingungen nicht sinnvoll erscheint.“

Wir möchten dem Auftrag der Kirchen und unserer Verantwortung als Kirchengemeinde gerecht werden, Menschen, die danach suchen, einen geschützten Raum zu geben für Begegnung, Gespräch/Austausch und gemeinsames Gebet – für Zuversicht | gegen Depression;  für Hoffnung | gegen Verzweiflung; für verantwortungsvolles Miteinander | gegen völlige Isolation. 

Die körperliche Unversehrtheit ist ein hohes Gut. Sie gilt es zu schützen, so weit es in unserem Ermessen liegt. Auch für die Seele der Menschen gilt es zu sorgen, sie möglichst gesund zu halten, gerade im kirchlichen Raum. Verantwortung für den Schutz von Körper und Seele übernehmen wir als Kirche, wenn wir „Veranstaltungen im geschützten Raum“ so verstehen, dass wir uns selbstverständlich an alle Vorgaben halten, die die Verantwortlichen von Wissenschaft, Politik und Kirche im gemeinsamen Ringen zum Schutz vor einer Coronainfektion erstellen. Dies gilt auch für die Hygieneverordnung: Abstand halten, wo geboten; Gruppengröße einhalten, Maskenpflicht im geschlossenen Raum aussprechen; auf körperliche Berührungen verzichten, Menschen mit Erkältungssymptomen nicht teilnehmen lassen, Händehygiene und Lebensmittelhygiene durchführen. Ein entsprechendes Hygieneschutzkonzept liegt für alle unsere Gruppen  vor.

Es ist uns bewusst, dass es in dieser Situation der Pandemielage keinen goldenen Weg gibt, der für alle der richtige ist. Darum ist es wichtig zu betonen, dass die Teilnahme an jeder Veranstaltung immer freiwillig ist, so dass letztlich jede und jeder für sich die Freiheit hat, über eine eigene Teilnahme zu entscheiden.

Ihr Presbyterium

Das Presbyterium hat am 23. April schweren Herzens beschlossen, AB SOFORT KEINE GOTTESDIENSTE MIT GEMEINDE IN DER KIRCHE ZU FEIERN. Aufgrund der aktuellen Inzidenzzahl und der Auslastung der Intensivstationen in Köln halten wir das für alle Anwesenden, vor allem für diejenigen, die noch kein Impfangebot bekommen haben, für nicht verantwortbar. 
Es ist keine leichte Entscheidung, für uns alle nicht, aber wir denken, dass wir sie so treffen müssen und hoffen, dass wir damit auf Verständnis bei euch und Ihnen stoßen.
Am 27. April haben wir unsere reguläre Presbyteriumssitzung. Dann werden wir über weitere Alternativen zum Livestream nachdenken und diese dann schnellstmöglich auf unserer Homepage und in den Schaukästen veröffentlichen. Unter diesem Aspekt wird auch unser Gemeindebrief etwas später erscheinen als gewohnt.
In jedem Fall wird es an jedem Sonntag ein Gottesdienstangebot geben, an dem möglichst viele teilhaben können.