Wir sind da – so gut es geht

Die Corona-Infektionszahlen steigen seit einigen Wochen von Tag zu Tag in schwindelerregende Höhen. Damit einhergehend hören wir Appelle, die uns über die Medien täglich erreichen – so unterschiedlich und verwirrend, wie die gesamte Situation es ist.

Ende Oktober haben wir selbstverständlich auch im Presbyterium erneut beraten, inwieweit wir Gruppen und Veranstaltungen in unserer Kirchengemeinde weiterhin stattfinden lassen.

Was ist zu verantworten? Welchen Weg gehen wir als Gemeinde?

Hier veröffentlichen wir nun den einstimmig gefassten Beschluss des Presbyteriums und die dazu gehörende Begründung – als Wegweiser für alle, die in unserer Gemeinde unterwegs sein möchten.

„Das Presbyterium beschließt, Veranstaltungen der Kirchengemeinde so weit stattfinden zu lassen, wie es die für uns jeweils gültige Fassung der Coronaschutzverordnung von Bund, Land, Kommune und Kirche erlaubt. Die jeweilige Anlage der Hygieneverordnung ist für die Durchführung der Veranstaltung gruppenspezifisch bindend. Den Gruppenleitenden steht es frei, sich gegen die Durchführung einer Veranstaltung zu entscheiden, wenn diese strukturell oder inhaltlich unter den gegeben Bedingungen nicht sinnvoll erscheint.“

Wir möchten dem Auftrag der Kirchen und unserer Verantwortung als Kirchengemeinde gerecht werden, Menschen, die danach suchen, einen geschützten Raum zu geben für Begegnung, Gespräch/Austausch und gemeinsames Gebet – für Zuversicht | gegen Depression;  für Hoffnung | gegen Verzweiflung; für verantwortungsvolles Miteinander | gegen völlige Isolation. 

Die körperliche Unversehrtheit ist ein hohes Gut. Sie gilt es zu schützen, so weit es in unserem Ermessen liegt. Auch für die Seele der Menschen gilt es zu sorgen, sie möglichst gesund zu halten, gerade im kirchlichen Raum. Verantwortung für den Schutz von Körper und Seele übernehmen wir als Kirche, wenn wir „Veranstaltungen im geschützten Raum“ so verstehen, dass wir uns selbstverständlich an alle Vorgaben halten, die die Verantwortlichen von Wissenschaft, Politik und Kirche im gemeinsamen Ringen zum Schutz vor einer Coronainfektion erstellen. Dies gilt auch für die Hygieneverordnung: Abstand halten, wo geboten; Gruppengröße einhalten, Maskenpflicht im geschlossenen Raum aussprechen; auf körperliche Berührungen verzichten, Menschen mit Erkältungssymptomen nicht teilnehmen lassen, Händehygiene und Lebensmittelhygiene durchführen. Ein entsprechendes Hygieneschutzkonzept liegt für alle unsere Gruppen  vor.

Es ist uns bewusst, dass es in dieser Situation der Pandemielage keinen goldenen Weg gibt, der für alle der richtige ist. Darum ist es wichtig zu betonen, dass die Teilnahme an jeder Veranstaltung immer freiwillig ist, so dass letztlich jede und jeder für sich die Freiheit hat, über eine eigene Teilnahme zu entscheiden.

Ihr Presbyterium

Im November können unter dem Gebot der Kontaktvermeidung

KEINE Gruppenangebote und Veranstaltungen in unseren Räumlichkeiten stattfinden.

Ausnahmen unter einem strengen Hygieneschutzkonzept gibt es nur für Gottesdienste

und für einzelne Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit.