Buchclub

Was ist der Buchclub?

Viermal im Jahr sollen (zuvor gelesene) Bücher diskutiert werden, in die zuvor kurz eingeführt wird. Die anschließende Diskussion ist offen und alle sind eingeladen, ihre Leseeindrücke zu teilen. Die Bücher werden vorab bestimmt. Anregungen für die nächsten Durchgänge werden sehr gern entgegengenommen.

Warum ein Buchclub an der Pauluskirche?

Der Buchclub soll gleichermaßen literarische Geselligkeit wie auch einen inhaltlichen Austausch in der Gemeinde fördern. Vor allem aber soll der Buchclub einfach Spaß machen. Alle, die Lust auf Bücher haben und gern lesen (und solche, die das noch nicht tun), sind herzlich eingeladen. Ein generationen-, erfahrungs- und interessensübergreifendes Treffen ist das Ziel.

Was für Bücher werden gelesen?

In jedem Jahr werden vier Bücher gelesen, also vier Termine stattfinden, die von einem Oberthema gerahmt werden. Die Genres der Bücher, die Inhalte der Themen, der Umfang der Texte wird abgewechselt, so dass für jeden und jede etwas dabei ist – vielleicht sogar mehrfach.

Wie funktioniert der Buchclub?

Teilnehmen kann jede und jeder, die und der sich bis zu einem Tag vor dem Buchclubtermin im Gemeindebüro anmeldet: per Nachricht im Briefkasten oder per Mail an koeln-hoehenhaus@ekir.de. Und wichtig: Bis zum Termin des Buchclubs sollte das Buch gelesen sein.

2022 steht das Thema „Hoffnung/Nachhaltigkeit“ im Fokus. Während das Thema „Hoffnung“ für uns einen Anschluss an das Thema Glauben darstellt, knüpft Nachhaltigkeit an das neue Thema unserer Gemeindearbeit an. Und wie schön ist es, wenn wir Nachhaltigkeit auch mit Hoffnung verbinden können. 

Auch 2022 lesen wir vier, sehr unterschiedliche Texte. Den Beginn haben wir am 11. Januar mit Maja Lundes Roman „Die Letzten ihrer Art“ gemacht. Maja Lunde ist durch ihre Nachhaltigkeitsromane (z.B. „Die Geschichte der Bienen“) bekannt geworden. Und auch in „Die Letzten ihrer Art“ geht es zunächst um Verlust, aber auch um die Bewahrung der Schöpfung. 

Am 5. April haben wir gemeinsam John Greens Sachtext „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen“ besprochen. John Green ist als Autor von Jugendromanen zu großer Popularität gekommen (u.a. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“), in diesem neuen Text, der erst seit 2021 auf Deutsch vorliegt, geht es um einen liebevollen Blick auf die von Menschen gemachten Entwicklungen. 

Der Bestseller „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmoger wird am 23. August besprochen. Der Roman gilt geradezu als Vorbote der Corona-Pandemie, er erschien kurz zuvor. Neben diesem zeitgenössischen Bezug gilt es aber noch mehr an dem Buch zu entdecken. 

Schließen werden wir am 8. November mit einem weiteren Sachbuch: „Wir konnten auch anders. Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit“ von Annette Kehnel. Am Ende des Lesejahres werfen wir damit einen Blick zurück in unsere Geschichte und unseren Umgang mit Ressourcen. 

Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung zum Buchclub über das Gemeindesekretariat. Alle Termine beginnen um 19 Uhr, wenn möglich in Präsenz im Gemeindesaal.